Wenn ich als Unternehmer, Geschäftsführer, Manager mich für eine Zertifizierung entscheide, ist die Frage, welches ist die zukunftssichere Investition?
Da nun mal die finanziellen Mittel knapp sind, möchte ich mich nicht in eine Sackgasse manövrieren. Die rein zahlenmäßige Verbreitung ist zwar schon ein gutes Indiz für die Akzeptanz im Markt, aber noch keine hinreichende Begründung.
Und hier bahnt sich eine interessante Entwicklung an. So haben IPMA und die APMG (PRINCE2®) eine Vereinbarung getroffen, mit dem Ziel die PRINCE2-Zertifizierung als Teil der IPMA-Zertifizierung anzuerkennen.
Das macht deutlich, dass PRINCE2 und IPMA sich nicht ausschließen, sondern ergänzen. IPMA geht vom Projektmanager aus und qualifiziert ihn in den methodischen, Verhaltens- und Kontextkompetenzen. Was braucht ein guter Projektmanager, um Projekte erfolgreich zu managen?
PRINCE2 hat einen anderen Ansatz. PRINCE2 sagt wie das Unternehmen Projekte erfolgreich managt. Es definiert 7 Prinzipien, 7 Themen und 7 Prozesse und ist mit Rollenbeschreibungen, Checklisten und Managementprodukten ein Leitfaden für erfolgreiche Projekte.
Als negativ Abgrenzung kann man sagen: PRINCE2 deckt die sozialen, kommunikativen Kompetenzen bewusst nicht ab, IPMA sagt nicht (im Sinne eines Kochbuchs) wie das Unternehmen Projekte machen soll.
Deshalb ergänzen sich beide Systeme.
PRINCE2 ist ein guter, weil kostengünstiger und sicherer Einstieg in die Projektmanagement-Zertifizierung, sowohl für Projektmanager als auch für Unternehmen. Mehr dazu im nächsten Beitrag.
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